Unser Ziel

Junge Menschen dabei zu unterstützen, sich zu dialogfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln – das ist die Aufgabe der Stiftung.
Denn dialogfähige Persönlichkeiten besitzen das Fundament, auf allen Ebenen gesund und erfolgreich handeln zu können: Privat, beruflich, wirtschaftlich, gesellschaftspolitisch. 

Damit unterstützt die Stiftung gleichzeitig die Stärkung aller Systeme, die uns im Miteinander verbinden.

In einer Zeit, in der psychische Erkrankungen zunehmen und wir erst reagieren, wenn Krankheit bereits da ist, möchte Dialogstark! ein rechtzeitiges Bewusstsein für die eigene mentale Gesundheit vermitteln. Wir wollen ein neues Selbstverständnis fördern, dass seelische Stärke ebenso entscheidend für die Gesundheit ist, wie die körperliche Stärke.

Dabei vertreten wir einen spezifischen Ansatz: Unsere Gesundheit wird maßgeblich durch gelingende Beziehung und ein authentisches Leben bestimmt.

Warum ist Dialog so wichtig?

"Das Leben steht und fällt mit gelingender Beziehung".
Das hört sich zunächst ein wenig dramatisch an, ist aber so: Wir stehen ständig in Beziehung. In Beziehung zu unserer Umwelt, in Beziehung zu Kommilitonen, Mitarbeitern oder Vorgesetzten, zu unserer Familie, Freunden und Partnern – und wir stehen in Beziehung zu uns selbst.

Deshalb ist dieser Satz von zentraler Bedeutung: Gelingt Beziehung, gelingt unser Leben. Oder umgekehrt: Gelingt Beziehung nicht, geraten wir auf allen Ebenen sukzessive aus dem Gleichgewicht.

Die Stiftung Dialogstark! will also nicht nur "etwas Lebenshilfe" betreiben. Sie will ein Ungleichgewicht verhindern, das am Ende immer in die Einbahnstraße und Erschöpfung führt.

Dialog? Geht es da um die verbale Form der Kommunikation?

Bei weitem nicht! Der Dialog ist eine Haltung:
Sich selbst, seinen Mitmenschen und dem Leben gegenüber. 

Wir brauchen eine gesunde Beziehung zu uns selbst, um gesunde Beziehungen zu führen! Denn wer mit sich selbst im ehrlichen Dialog steht, der kennt sein Maß, ist fähig zur realistischen Zielsetzung und kann an der richtigen Stelle Grenzen setzen. Der muss weder andere noch sich selbst betrügen und kann Beziehungen auf Augenhöhe führen.

Wir wollen ein Miteinander auf Augenhöhe!

Natürlich bin ich interessiert an dem anderen – natürlich bin ich offen – klar bin ich empathisch – und respektiere jeden."

Wirklich?
Wir denken und sagen diese Sätze zwar, aber der Alltag sieht anders aus. Wir wollen ein Wir auf Augenhöhe – aber definieren unser Ich als Maßstab. Wir wollen Offenheit, haben aber Angst, unsere Welt zu verlassen, wir wollen leben, was uns entspricht, definieren uns aber über Leistung und Anerkennung.

Woher kommt diese Dissonanz zwischen dem, was wir wollen und dem, was wir tatsächlich tun? Die Stiftung hilft, unbewusste Muster, die durch Prägung entstanden sind, zu erkennen und aufzulösen.

„Jede Augenhöhe beginnt mit der Augenhöhe mir selbst gegenüber. Solange mir diese fehlt, bin ich unfähig zur Augenhöhe im Außen. Entweder blicke ich auf die Welt herab oder hinauf.“

Sei wer du bist! Erkenne Dein Gegenüber!
Lebe ein Wir auf Augenhöhe!

Der Dialog ermöglicht zur mentalen und emotionalen Stärke, zur Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein zu finden.
Er ist das tragende Fundament für unbequeme Entscheidungen und vermittelt die Stärke, wenn nötig, gegen den Strom schwimmen.
Im Dialog lerne ich, mich von Prägungen und Mustern zu befreien, die mich daran hindern, das zu leben, was mir entspricht, und Beziehungen auf Augenhöhe zu führen.
Der Dialog beschreibt das Gleichgewicht zwischen Nehmen und Geben, das Gleichgewicht, zwischen Ich, Du und Wir: In unserem Umgang mit uns selbst und unserer Umwelt, in dem, was wir tun, im Setzen von Zielen, in der Entscheidung über Werte.